In unseren Schulungen verstehen wir Rassismus als Form von Gewalt. Deshalb beschäftigen wir uns nicht nur mit den historischen Ursprüngen und aktuellen Erscheinungsformen von Rassismus, sondern auch mit seinen Auswirkungen auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen sowie auf deren (psychische) Gesundheit. Im Mittelpunkt steht ein ehrlicher und selbstreflektierter Zugang: Welche Bilder und Prägungen tragen wir selbst in uns? Wo wirken strukturelle Muster in unserer Gesellschaft und in unseren Einrichtungen? Wie können wir Verantwortung übernehmen, ohne in Schuldzuweisungen oder Abwehr zu geraten?
Unsere Fortbildungen arbeiten mit unterschiedlichen Methoden, z.B. fachlichem Input, Videos, Fallbeispielen aus der Praxis, Reflexionsübungen und Austausch in Kleingruppen. Dabei wird auch die Frage nach Kindeswohl und möglicher Kindeswohlgefährdung durch rassistische Erfahrungen aufgegriffen: Wann wird Diskriminierung zu einer ernsthaften Gefährdung für Entwicklung, Selbstwert und Sicherheit? Und welche Handlungsmöglichkeiten haben pädagogische Fachkräfte?
Ziel ist es, Teilnehmenden mehr Klarheit, Sicherheit und konkrete Werkzeuge für einen diskriminierungssensiblen, verantwortungsvollen Umgang im pädagogischen Alltag zu geben.
Wir arbeiten seit ca. zwei Jahren mit deepower e.V. in zahlreichen Workshops und Veranstaltungen zusammen und haben den Verein als engagierten und äußerst zuverlässigen Kooperationspartner auf den Gebieten der Rassismuskritik und der Sensibilisierung hinsichtlich von Diskriminierung und Gewalt kennen gelernt. Besonders beeindruckend empfinde ich die Empathie und Professionalität der Mitarbeiter*innen. Sie empfehlen sich den unterschiedlichen Adressat*innen […] als informierte, qualifizierte und praxisnahe Gesprächspartner*innen, die m.E. in herausragender Weise zum Empowerment von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen beitragen.
— Yvonne Rogoll, Regional- als auch Landeskoordinatorin des
Netzwerkes Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage in NRW.




