Für Schulen

Projekttage, Interventionen & Schüler*innencoaching

Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Bildungsarbeit ist die Zusammenarbeit mit Schulen. Dort, wo Schulen oft an Grenzen stoßen, schließen wir Lücken und erweitern Perspektiven. In unserer beziehungs- und empowermentorientierten Arbeit kommen wir mit Schüler*innen ins Gespräch, hören zu und schaffen Raum für Themen, die sonst wenig Platz finden. Dabei stehen die Themen Antidiskriminierung, Empowerment und Selbstwirksamkeit im Vordergrund.

Projekttage & -wochen

Im Rahmen von Projekttagen und Projektwochen schaffen abweichende Regeln, der Verzicht auf Benotung sowie ein veränderter Tagesrhythmus Freiräume für Austausch, Reflexion und Perspektivwechsel. Die Arbeit mit externen Bildungsreferentinnen erleichtert es vielen Schülerinnen, persönliche Erfahrungen zu teilen und sich offen mit dem Thema Diskriminierung auseinanderzusetzen.
Auf Grundlage unserer langjährigen Erfahrung in der Arbeit mit Schüler*innen gestalten wir unsere Angebote praxisnah und bedarfsorientiert. Eine enge Abstimmung mit Klassenleitungen oder Auftraggebenden ist dabei zentral, um auf spezifische Klassendynamiken eingehen und Konzepte entsprechend anpassen zu können.

Inhalte & Schwerpunkte

  • Rassismusformen, Kolonialismus, Geschichte der Versklavung, Rassimus in Medien, Widerstand und Empowerment, deutsche Kolonialgeschichte
  • Klassismus, soziale Ungerechtigkeit
  • Sexismus, Geschlechterrollen und Stereotype, kritische Männlichkeitsarbeit, Mädchenempowerment, Queerfeindlichkeit
  • Intersektionale Perspektiven auf Diskriminierung
  • Diskriminierung als Gewaltform
  • Partizipative Formate zur Schutzkonzeptentwicklung

Was unsere Projekt­tage und -wochen auszeichnet

  • Altersgerechte, dialogische und erfahrungsorientierte Bildungsarbeit
  • Orientierung an den Fragen, Erfahrungen und Lebensrealitäten der Schüler*innen
  • Flexibler und sensibler Umgang mit unterschiedlichen Gruppen und Dynamiken
  • Fundierte Erfahrung mit schulischen Abläufen und Rahmenbedingungen
  • Enge Abstimmung mit Klassenleitungen und Auftraggebenden zur passgenauen Umsetzung
Schmuckbild
Workshop-Situation in einer Schule mit Weltkarte

Aus der Praxis

Die haben Themen angesprochen, über die sonst oft nicht gesprochen wird. Besonders wichtig war, dass auch unsere Perspektive als Mädchen Raum bekommen hat. Wir konnten ehrlich sagen, wie wir uns in der Klasse fühlen.

— Schülerin der Eichendorf-Realschule Köln

Schüler*innen-Coaching

Unser Schülerinnen-Coaching findet direkt in der Schule statt und bietet einen vertrauensvollen Raum für persönliche Gespräche. Es richtet sich an Schülerinnen, die Unterstützung bei Herausforderungen im Schulalltag, bei Konflikten oder in persönlichen Entwicklungsprozessen suchen.

Das Coaching ist bedürfnisorientiert und stärkt die Jugendlichen darin, ihre eigenen Perspektiven, Ressourcen und Handlungsmöglichkeiten zu erkennen. Gemeinsam entwickeln wir konkrete Schritte und erreichbare Meilensteine, die sie im Alltag umsetzen können – empowernd, strategisch und nah an ihrer Lebensrealität.

Junges Mädchen arbeitet am Schreibtisch.
Schutzkonzept lesen

Schulentwicklung als Transformationsprozess