Schlagwort: Gemeinschaft

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  • Mädchen Empowerment AG

    Mädchen Empowerment AG

    In unserer AG Girls Club schaffen wir einen Raum, in dem Schülerinnen mit ihren Themen, Fragen und Erfahrungen ernst genommen werden. Viele Mädchen erleben im Alltag, dass sie sich anpassen, zurücknehmen oder früh Verantwortung übernehmen müssen. In der AG geht es deshalb darum, einen Ort zu öffnen, an dem sie zur Ruhe kommen, sich ausdrücken und in ihrem eigenen Tempo stärker werden können.

    Die AG verbindet Austausch, kreative Methoden und stärkende Übungen. Die Schülerinnen setzen sich mit ihrem Alltag, mit Freundschaften, Konflikten, Unsicherheiten und Zukunftsfragen auseinander. Dabei lernen sie, die eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen, Worte für das zu finden, was sie beschäftigt, und ihre Perspektiven in die Gruppe einzubringen. Gleichzeitig erleben sie, dass auch andere ähnliche Fragen oder Erfahrungen mitbringen.
    Ein wichtiger Teil der AG ist das gemeinsame Lernen in der Gruppe. Die Mädchen werden darin unterstützt, ihre Stärken zu erkennen, ihre Meinung zu vertreten und sich gegenseitig zu bestärken. So entsteht nach und nach ein Raum, in dem Vertrauen wachsen kann und in dem Selbstbewusstsein, Verbundenheit und ein unterstützendes Miteinander gefördert werden.

    In der AG Girls Empowerment beginnen viele Stunden mit einer einfachen Frage: Wie war euer Tag? Wie geht es euch? Eine Schülerin fragte einmal, wofür das eigentlich gut sei und was sie bei einer Bewerbung sagen solle, wenn sie gefragt wird, was wir in der AG machen. 
Aus dieser Frage entstand ein gemeinsames Gespräch darüber, warum es wichtig ist, innezuhalten und die eigenen Gedanken, Gefühle und Erfahrungen wahrzunehmen und auch die der anderen zu hören. Die Schülerinnen erarbeiteten gemeinsam, wie es sich anfühlt, gehört zu werden, mit den eigenen Gefühlen ernst genommen zu werden und welche Kraft entstehen kann, wenn Vertrauen und ein echtes Gruppengefühl wachsen. So wurde aus einem einfachen Gespräch ein Raum für Selbstreflexion, gegenseitige Bestärkung und persönliche Entwicklung.

    — Bianca, AG Leitung Girls Club an der Kurt Tucholsky Schule in Neubrück

  • Struktureller Diskriminierungsschutz im Cultra

    Struktureller Diskriminierungsschutz im Cultra

    In den letzten 1,5 Jahren haben wir das Cultra (auch Studios für kulturelle Bildun) bei der Weiterentwicklung und Ergänzung ihres bestehenden Schutzkonzepts begleitet. Ziel war es, den Prozess fachlich zu strukturieren, die verantwortliche Schutzkonzeptbeauftragte in ihrer Rolle zu stärken und einen diskriminierungskritischen Blick in der Konzeptarbeit zu verankern.

    Im Rahmen regelmäßiger Jour-Fixe-Termine unterstützten wir die Weiterentwicklung einzelner Bausteine des Schutzkonzepts, brachten Struktur in den Arbeitsprozess und begleiteten zentrale Fragen der Umsetzung. Ein besonderer Fokus lag darauf, die strukturelle Verankerung des Schutzkonzepts innerhalb der Organisation zu stärken und Diskriminierungsrisiken im institutionellen Kontext mitzudenken.

    Ergänzend führten wir einen Teamworkshop durch, in dem Mitarbeitende ein gemeinsames Verständnis von strukturellem Gewaltschutz entwickelten. Dabei wurde auch reflektiert, welche Rolle Machtverhältnisse und Diskriminierungsdynamiken im Arbeitsalltag spielen können. Anhand konkreter Fallbeispiele wurde gemeinsam erarbeitet, wie Grenzverletzungen erkannt, eingeordnet und verantwortungsvoll bearbeitet werden können. Ziel war es, Verantwortlichkeiten im Team zu klären und Handlungssicherheit im Umgang mit sensiblen Situationen zu stärken.

    Bianca hat eine so einfühlsame und bedarfsorientierte Art und Weise, Inhalte zu besprechen, und eine Perspektive und Kompetenz, von der ich immer wieder wahnsinnig viel mitnehmen kann.

    — Schutzkonzeptbeauftrage im Cultra/ Studios für kulturelle Bildung in Brühl

  • Deep Talk

    Deep Talk

    Deep Talk ist ein moderiertes Gesprächs- und Empowerment-Format für Jugendliche (ca. 14–18 Jahre), das einen geschützten Raum für persönliche Themen, Erfahrungen und gesellschaftliche Fragen schafft. Ein gemeinsames Essen bildet dabei bewusst den Einstieg: Es schafft eine entspannte Atmosphäre, senkt Hemmschwellen und erleichtert den Zugang zu persönlichen Gesprächen. Aus diesem Ankommen heraus entstehen ehrliche und respektvolle Dialoge über Gefühle, Identität, Diskriminierung, Zukunftsfragen und das, was Jugendliche wirklich bewegt.
    Durch Gesprächsimpulse und gemeinsame Reflexion werden Jugendliche darin unterstützt, ihre Perspektiven zu teilen, Emotionen auszudrücken, Konflikte konstruktiv zu bearbeiten und eigene Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln.

    Wir bieten Deep Talk sowohl geschlechtergetrennt als auch in gemischten Gruppen an.
    Das Format versteht sich nicht als therapeutisches Angebot, sondern als vertrauensvoller Dialograum, der Zugehörigkeit stärkt, Selbstvertrauen fördert und kritisches Denken ermöglicht.

    Ihr vermittelt den Kindern ein cooles Gefühl. Man kann locker sein und ehrlich miteinander reden. Ihr schafft diesen Vibe, dass man über seine Probleme und seine Ängste redet und dass wir uns gegenseitig zuhören. Ihr zeigt uns auch verschiedene Perspektiven, wie Feminismus oder Polizeigewalt. Viele klären uns nicht darüber auf, aber es ist sehr wichtig.

    — Teilnehmer aus dem Jugendzentrum ENBE