Im Rahmen einer zweitägigen Empowerment- und Antidiskriminierungswoche am Genoveva Gymnasium haben wir mit einer gesamten Jahrgangsstufe gearbeitet. Dafür wurde die Stufe in vier Gruppen aufgeteilt, sodass alle Schüler*innen im Laufe der beiden Tage an allen vier halbtägigen Workshops teilnehmen konnten. Die thematischen Schwerpunkte lagen auf Klassismus, Rassismus, Sexismus und kritischer Männlichkeit sowie mentaler Gesundheit und Empowerment.
Ziel war es, unterschiedliche Diskriminierungsformen nicht isoliert zu betrachten, sondern die Schüler*innen für gesellschaftliche Zusammenhänge, Machtverhältnisse und die Auswirkungen von Abwertung im Alltag zu sensibilisieren. Gleichzeitig sollte Raum dafür entstehen, eigene Erfahrungen, Beobachtungen und Fragen einzubringen. Durch den Wechsel zwischen den einzelnen Themenfeldern konnten die Teilnehmenden verschiedene Perspektiven kennenlernen und ein differenzierteres Verständnis davon entwickeln, wie Diskriminierung wirkt und wie ein respektvolleres Miteinander gestärkt werden kann.
Die Workshops verbanden Wissensvermittlung, Austausch und Reflexion. Dabei war uns wichtig, diskriminierungskritische Themen altersgerecht und lebensweltnah aufzubereiten und zugleich Ressourcen, Selbstwahrnehmung und gegenseitige Unterstützung in den Blick zu nehmen. So entstand eine Projektwoche, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Impulse für mehr Sensibilität, Verantwortung und Empowerment im schulischen Alltag gesetzt hat.

