Schlagwort: Sexismus

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  • Empowerment und Antidiskriminierungswoche am Genoveva Gymnasium Köln

    Empowerment und Antidiskriminierungswoche am Genoveva Gymnasium Köln

    Im Rahmen einer zweitägigen Empowerment- und Antidiskriminierungswoche am Genoveva Gymnasium haben wir mit einer gesamten Jahrgangsstufe gearbeitet. Dafür wurde die Stufe in vier Gruppen aufgeteilt, sodass alle Schüler*innen im Laufe der beiden Tage an allen vier halbtägigen Workshops teilnehmen konnten. Die thematischen Schwerpunkte lagen auf Klassismus, Rassismus, Sexismus und kritischer Männlichkeit sowie mentaler Gesundheit und Empowerment.

    Ziel war es, unterschiedliche Diskriminierungsformen nicht isoliert zu betrachten, sondern die Schüler*innen für gesellschaftliche Zusammenhänge, Machtverhältnisse und die Auswirkungen von Abwertung im Alltag zu sensibilisieren. Gleichzeitig sollte Raum dafür entstehen, eigene Erfahrungen, Beobachtungen und Fragen einzubringen. Durch den Wechsel zwischen den einzelnen Themenfeldern konnten die Teilnehmenden verschiedene Perspektiven kennenlernen und ein differenzierteres Verständnis davon entwickeln, wie Diskriminierung wirkt und wie ein respektvolleres Miteinander gestärkt werden kann.

    Die Workshops verbanden Wissensvermittlung, Austausch und Reflexion. Dabei war uns wichtig, diskriminierungskritische Themen altersgerecht und lebensweltnah aufzubereiten und zugleich Ressourcen, Selbstwahrnehmung und gegenseitige Unterstützung in den Blick zu nehmen. So entstand eine Projektwoche, die nicht nur Wissen vermittelt, sondern auch Impulse für mehr Sensibilität, Verantwortung und Empowerment im schulischen Alltag gesetzt hat.

  • Mädchen Empowerment AG

    Mädchen Empowerment AG

    In unserer AG Girls Club schaffen wir einen Raum, in dem Schülerinnen mit ihren Themen, Fragen und Erfahrungen ernst genommen werden. Viele Mädchen erleben im Alltag, dass sie sich anpassen, zurücknehmen oder früh Verantwortung übernehmen müssen. In der AG geht es deshalb darum, einen Ort zu öffnen, an dem sie zur Ruhe kommen, sich ausdrücken und in ihrem eigenen Tempo stärker werden können.

    Die AG verbindet Austausch, kreative Methoden und stärkende Übungen. Die Schülerinnen setzen sich mit ihrem Alltag, mit Freundschaften, Konflikten, Unsicherheiten und Zukunftsfragen auseinander. Dabei lernen sie, die eigene Wahrnehmung ernst zu nehmen, Worte für das zu finden, was sie beschäftigt, und ihre Perspektiven in die Gruppe einzubringen. Gleichzeitig erleben sie, dass auch andere ähnliche Fragen oder Erfahrungen mitbringen.
    Ein wichtiger Teil der AG ist das gemeinsame Lernen in der Gruppe. Die Mädchen werden darin unterstützt, ihre Stärken zu erkennen, ihre Meinung zu vertreten und sich gegenseitig zu bestärken. So entsteht nach und nach ein Raum, in dem Vertrauen wachsen kann und in dem Selbstbewusstsein, Verbundenheit und ein unterstützendes Miteinander gefördert werden.

    In der AG Girls Empowerment beginnen viele Stunden mit einer einfachen Frage: Wie war euer Tag? Wie geht es euch? Eine Schülerin fragte einmal, wofür das eigentlich gut sei und was sie bei einer Bewerbung sagen solle, wenn sie gefragt wird, was wir in der AG machen. 
Aus dieser Frage entstand ein gemeinsames Gespräch darüber, warum es wichtig ist, innezuhalten und die eigenen Gedanken, Gefühle und Erfahrungen wahrzunehmen und auch die der anderen zu hören. Die Schülerinnen erarbeiteten gemeinsam, wie es sich anfühlt, gehört zu werden, mit den eigenen Gefühlen ernst genommen zu werden und welche Kraft entstehen kann, wenn Vertrauen und ein echtes Gruppengefühl wachsen. So wurde aus einem einfachen Gespräch ein Raum für Selbstreflexion, gegenseitige Bestärkung und persönliche Entwicklung.

    — Bianca, AG Leitung Girls Club an der Kurt Tucholsky Schule in Neubrück